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Neupreußische Stadtbefestigung
Fort XI Niederländer Ufer

Das Fort XI wurde im Zeitraum von 1841 - 1847 an der Stelle der Riehler-Schanze gebaut.

Es gehört zu den Festungsbauten der 2. Bauphase der linksrheinischen Befestigung.

Wie bei den meisten Forts des Inneren Gürtels liegen auch für Fort XI keine Baupläne der zweiten Bauperiode vor.

Im Jahre 1879 wurden für die Forts, welche in die Stadtumwallung integriert werden /wurden soll(t)en Umbaupläne erstellt.
Aus dem Vorplan für das Fort XI wurde eine Rekonstruktion erstellt.
Bedingt durch die schlechte Qualität der Vorlage, bleiben einige Dinge unklar.
Wie weit die Planung umgesetzt wurde, kann nicht belegt werden.

Das Fort wurde nach dem Zweiten Weltkrieg übererdet nach dem es noch als Notlazarett gedient hatte. In welchem Umfang noch Schleifungsmaßnahmen durchgeführt wurden ist nicht belegt.

Seit 1997 befindet sich an seiner Stelle ein Skulpturenpark.

Fotomaterial aus dem Jahr 1914 (Teilschleifung, findet man im Marburger Bildarchiv und in dem im November 2010 erschienen Buch " Festungsstadt Köln- Das Bollwerk im Westen".

Die Fotos kann ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen, da ich keine Bildrechte besitze.

Die Lebensdauer des Fort XI erstreckte sich über einen längeren Zeitraum, da dieses Werk mit in die Stadtumwallung einbezogen wurde und somit den Abschluß der Umwallung im Norden am Rhein bildete.
Auf den Rekonstruktionen sind klar die Umbaumaßnahmen zu erkennen.

Mit Aufgabe des Fort VIII übernimmt das Fort XI dessen bisherige Zusatzbezeichnung "Prinz Heinrich von Preußen"-(laut A.K.O. vom 29.10.1888).

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